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Was kann eine Ärztin tun, um sich von den Beeinflussungsversuchen der Pharma-Hersteller frei zu machen?

Immer mehr Ärzte sind sich des Problems der Einflussnahme durch Hersteller bewusst – und das ist der erste Schritt, damit sich etwas ändern kann. Nur wer anerkennt, dass er oder sie beeinflussbar ist, kann als Arzt oder Ärztin professionelle Distanz zu den Herstellern einnehmen. 
Im zweiten Schritt gilt es, Maßnahmen zu ergreifen: Viele Ärztinnen reduzieren inzwischen die Besuchsfrequenz von Pharma-Vertretern oder weigern sich ganz, sich auf diese bequeme, aber eben unprofessionelle Methode informieren zu lassen. 

Ein weiterer Punkt betrifft das übrige Fortbildungsverhalten: Leider beeinflusst die Pharma-Industrie auch die Mehrzahl der ärztlichen Fachzeitschriften und selbst wissenschaftliche Kongresse auf vielfältige Weise. Sie beeinflussen die Organisation, bestimmen die Themen und bezahlen die Referenten. Zunehmend gibt es aber Alternativangebote, die sponsoringfrei sind – aber die Ärztin muss bereit sein, die Mehrkosten zu tragen.

Zuletzt aktualisiert am 02.01.2012 von Mirjam Hagebölling.